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Wissenschaftliche Tagungen  

 

Freitag, 12. Februar 2010 10.30-12.30 Uhr

Der Sangiovese heute – Glanz und Schatten einer der bedeutendsten italienischen Rebsorten

Dem Sangiovese eine wissenschaftliche Tagung zu widmen, bedeutet, von einer in Italien von Norden bis Süden sehr verbreiteten Rebsorte zu sprechen, die nahezu als „Volksrebsorte“ bezeichnet werden kann, da sich im Laufe der Jahrhunderte und je nach Anbaugebiet zahlreiche Unterarten und Klone gebildet haben. Der Sangiovese nimmt 11% der Weinanbaufläche Italiens ein, hat Anteil an der Produktion von über 400 DOC-, DOCG- und IGT-Weinen und ist in Italien die wichtigste Sorte in der Rebzucht. In den letzten Jahren erfreute sich der Sangiovese dank des Erfolgs der „Supertuscans” auch großer Beliebtheit in Kalifornien und er wird auch in Argentinien, Chile, Südafrika, Kanada und Australien angebaut. Die Referenten der Tagung des Observatoriums von Roma VinoExcellence, die sicherlich zu den qualifiziertesten Kennern dieses großen autochthonen Weines gehören, werden einen spannenden Vergleich zwischen den verschiedenen Mikrozonen in Italien und der Nischenproduktion im Ausland anstellen.
Die Tagung richtet sich an alle Weinproduzenten, die auf den Sangiovese setzen, an Önologen, Agronomen, Rebenzüchter und Journalisten im önogastronomischen Bereich sowie an alle Liebhaber dieser Rebsorte, die häufig als Grundlage für zahlreiche Kultweine diente.

Beiträge von:

  • Maurizio Castelli, Önologe, Thema: „Ampelographie des Sangiovese”
  • Donato Lanati, Önologe, Thema: „Die Rückverfolgbarkeit des Weines: wissenschaftliche Neuheiten”
  • Franco Bernabei, Önologe, Thema: „Der Sangiovese in Italien: Verhalten und Eigenschaften in verschiedenen Anbauzonen Italiens”
  • Paolo De Marchi, Eigentümer Isole e Olena, Thema: „Die Gründe für die Entstehung der Supertuscans aus reinsortigem Sangiovese”
  • Marco Pallanti , Präsident Consorzio Chianti Classico und Eigentümer Castello di Ama, Thema: „Der Chianti Classico, Gegenwart und Zukunft”
  • Ian D’Agata, Research Professor University of New Mexico, Thema: „Die Rufina oder vielmehr der ein wenig andere Chianti’”
  • Franco Biondi-Santi, Eigentümer Biondi-Santi, Thema: „Die Realität des Montalcino - gestern und heute”
  • Nicolò d’Afflitto, Önologe, Thema: „Die komplexe Realität des Sangiovese aus Montalcino”
  • Francesco Leanza, Eigentümer Podere Salicutti und Jan Erbach, Eigentümer Pian dell’Orino, Thema: „Die Problematik und die Herausforderungen des Sangiovese und ein Vorschlag der Zoneneinteilung für Montalcino”
  • Luca de Ferrari, Eigentümer Boscarelli, Thema: „Der Prugnolo Gentile und Montepulciano”
  •  Enrico Drei Donà, Eigentümer Drei Donà, Thema: „Der Sangiovese in der Emilia Romagna”
  • Bernd Maier, Viticulture Extension Specialist, New Mexico State University, Thema: „Der Sangiovese in Nordamerika”
  • Steven Spurrier, Consultant Editor, Decanter, Thema: „Der Sangiovese aus dem Ausland gesehen”

Moderator: Ian D’Agata, International Wine Cellar (von Stephen Tanzer), Verantwortlicher für Italien

im Anschluss:
13.00–14.00 Uhr Verkostung – runder Tisch:
Die Vielseitigkeit des Sangiovese mit Verkostung verschiedener, seltener oder einzigartiger Weine wie beispielsweise:
Riccardo Baracchi, Brut Rosé Metodo Classico, Baracchi, Colli Tortonesi (Toskana)
Paolo D’Andrea, Sangiovese, Luna Rossa Winery (New Mexico, USA)
Aldo Lombardi, Sangiovese, Ronci di Nepi (Latium)
Alfredo Massetti, Chianti Rufina, Grignano, Toskana
Giuseppe e Caterina Mazzocolin, Fontalloro, Felsina (Toskana)
Lorenzo Zonin, Sangiovese Riserva, Barboursville Vineyards (Virginia, USA)

Samstag, 13. Februar 2010 10.30-12.30 Uhr

The Rome International Focus on Cabernet Franc

Eine internationale Tagung von außerordentlicher Bedeutung für Italien, die einer Rebsorte gewidmet ist, welche sich bei Konsumenten und Produzenten immer größerer Beliebtheit erfreuen kann. Viele Jahre lang wurde der Cabernet Franc in Italien unterschätzt, auch aufgrund des Anbaus von Carmenère anstelle von Cabernet Franc in vielen unserer Weingüter – was vielfach zu Verwirrung und Verwechslung geführt hat. Nun ist der Cabernet Franc beliebter als je zuvor und in Rekordzeiten werden zusehends neue Anlagen und Weine dieser Rebsorte angebaut.
An der Tagung nimmt eine Gruppe international bekannter Referenten teil, die in ihrem Fach wahre Meister sind. Verglichen werden die besten Cabernet-Franc-Weine aus Italien, Frankreich, den USA und Kanada, von Pomerol bis St. Emilion, vom Baskenland zur Loire, von der Toskana bis nach Niagara, vom Napa Valley zum Sonoma Valley. Diese bedeutenden Fachleute, wie beispielsweise die Verantwortlichen bestimmter legendärer Weine, wie Château Magdelaine, Lafleur-Pétrus, Paleo, Viader und Cheval Blanc, werden zu diesem Anlass ihr Wissen zum Besten geben.
Die Tagung richtet sich an alle Weinproduzenten, die an diese Rebsorte, die in Italien Grundlage für etwa 87 DOC- und DOCG-Weine ist, glauben, an Önologen, Agronomen, Rebenzüchter und Journalisten im önogastronomischen Bereich sowie an alle Liebhaber des italienischen und internationalen Cabernet Franc.
Diese Tagung führt uns auf eine Reise durch die Welt des Cabernet Franc, auf der uns kompetente Fachleute begleiten, die aus dieser Rebsorte weltbekannte Weine erzeugt haben. Den Zuhörern wird ein Einblick in dessen Ursprünge, Potenzial, Entwicklungsmöglichkeiten und Zukunft auf dem internationalen Markt gegeben.

Beiträge von:

  • Vincent Dupuch, Berater, Fachmann des Departéments für Rebkultur und Önologie Gironde: Thema: „Ampelographie des Cabernet Franc”
  • Jean-Claude Berrouet, beratender Önologe von J.P. Moueix und seit mehr als 40 Jahren Verantwortlicher des Château Petrus Thema: „Der Cabernet Franc von Pomerol und aus dem französischen Baskenland”
  • Kees Van Leeuwen, geschäftsführender Agronom und Önologe des Château Cheval Blanc und Professor für Önologie, Universität Bordeaux: Thema: „Der Cabernet Franc von Saint-Emilion”
  • Jean-Max Manceau, Präsident Syndicat Vini Chinon und Eigentümer von Domaine de Noiré: Thema: „Der Cabernet Franc in der Loire”
  • Marchese Incisa della Rocchetta, Eigentümer des Weingutes San Guido Thema: „Der Sassicaia oder das Debüt des Cabernet Franc in Italien”
  • Luca D’Attoma, Önologe und Eigentümer der Azienda Agricola Duemani Thema: „Der Cabernet Franc in Italien heute, die Zukunft eines großen Stars”
  • Angelo Pavan, Önologe-Eigentümer von Cave Spring Cellars (Niagara, Ontario Kanada) Thema: „Eine große Zukunft in Kanada”
  • Delia Viader, Eigentümerin von Viader (Napa Valley, Kalifornien) Thema: „Die Erfahrung von Viader und die ,Cult Cabs'”

Moderator: Ian D’Agata, International Wine Cellar (von Stephen Tanzer), Verantwortlicher für Italien

im Anschluss:

13.00–14.00 Uhr Verkostung – runder Tisch:
Die weltweit größten Cabernets mit zwölf bedeutenden Weinen aus den USA, aus Kanada, Frankreich und Italien zur Verkostung:

Cà del Bosco, Franciacorta, Lombardei
Duemani, Costa Toscana, Toskana
Proprietà Sperino, Paolo De Marchi, Coste della Sesia, Piemont
Tenuta di Trinoro, Val d’Orcia, Toskana
Tenuta Caiarossa, Montescudaio, Toskana
Château du Tertre, Margaux, Bordeaux
Cheval Blanc, Kees van Leeuwen, St. Emilion, Bordeaux
Domaine de Noiré, Loire
Domaine Brana, französisches Baskenland
Cave Spring Cellars, Niagara, Kanada

Sonntag, 14. Februar 2010 10.30-12.30 Uhr

Internationales Symposium des Rieslings in Rom

Der Riesling wird von vielen als die größte weiße Rebsorte der Welt angesehen, da er im Gegensatz zu seinem größten und einzigen Konkurrenten, dem Chardonnay, in der Lage ist, großartige Trocken- und Süßweine zu erzeugen. Der Riesling ist Ausdruck des Terroirs, wie es unser Nebbiolo und Pinot Nero sind, und ist eine recht schwierige Rebsorte, sowohl im Weinberg als auch im Weinkeller. Dennoch erfreut er sich heutzutage immenser Beliebtheit und ist Grundlage für die Produktion außerordentlich guter Weine in Italien und im Ausland.
An dieser Tagung, die zu einem von Helmut Köcher und Ian D'Agata persönlich betreuten jährlichen Event werden wird, werden kompetente Experten aus Deutschland, Österreich, Kanada, Frankreich und Italien als Referenten teilnehmen.
Die Tagung richtet sich an alle Weinproduzenten, die diese Rebsorte bereits entdeckt haben, an Önologen, Agronomen, Rebenzüchter sowie an alle, die das Potenzial des Rieslings eingehender erforschen möchten, allen voran die Journalisten im önogastronomischen Bereich und alle Liebhaber des Rieslings, denen die seltene und einzigartige Möglichkeit geboten wird, die verschiedenen Ausdrucksformen des Rieslings in den unterschiedlichen Anbaugebieten weltweit erleben zu können. Eine weitere Premiere des Roma VinoExcellence & Merano WineFestivals ist die an die Tagung anschließende Verkostung mit limitierten Plätzen, die in ihrer Art einzigartig ist und die Degustation von großartigen Rieslingen aus aller Welt (Italien – Südtirol und Piemont, Deutschland, Frankreich, Österreich, Australien, Kanada und USA), die von Ian D'Agata persönlich ausgewählt wurden, vorsieht. Viele dieser Weine sind in Italien unauffindbar, darunter die grandiosen Weine der Clare Valley und Eden Valleys in Australien und die unbekannteren Weine aus New York, New Mexico, (USA) und Niagara (Kanada), Weinregionen, die sich bereits einen Namen gemacht haben und großartige Weine produzieren, hierzulande jedoch nicht sehr bekannt sind.

Beiträge von:

  • Stephen Brook, Wine Writer, „The Wines of Germany” und Decanter Thema: „Der Riesling in Deutschland”
  • Luzia Schrampf, östdes Rieslingerreichische Journalistin, Der Standard Thema: „Die Realität des österreichischen Rieslings”
  • Bernard Burtschy, Journalist Le Figaro und Professor für Statistik, Paris Thema: „Der Riesling aus dem Elsass, Analyse eines Terroirs im Glas”
  • Ian D’Agata, Research Professor of Enology, University of New Mexico Thema: „Der Riesling in Italien früher und heute: eine Reise vom italienischen zum rheinländischen”
  • Martin Aurich, Önologe, Schloss Juval-Unterortl Thema: „Der Riesling in Südtirol”
  • Angelo Pavan, Önologe-Eigentümer Cave Spring Cellars (Niagara, Kanada) Thema: „Kanada oder der dritte Weg des Rieslings in der Welt”
  • Bernd Maier, Viticulture Extension Specialist, New Mexico State University: New Mexico Thema: „Eine neue Grenze für den Riesling”


Moderator: Ian D’Agata, International Wine Cellar (von Stephen Tanzer), Verantwortlicher für Italien

im Anschluss:

12.30–13.30 Uhr Verkostung – runder Tisch:

18 großartige Rieslinge aus aller Welt: Italien, Frankreich, Österreich, Deutschland, Australien (Clare Valley, Eden Valley), USA (Kalifornien, New York, New Mexico, Washington) und Kanada (Ontario)



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